Hast Du schon gewusst, dass manche Papageien 50 und mehr Jahre alt werden können? Wissen

Wissenschaftler in Manchester haben Springspinne „Kim“ in einem Experiment gegen einen winzig kleinen Roboter antreten lassen. Dabei hat sich ganz klar ergeben: Die leistungsstarke Technik des Roboters konnte einfach nicht mit den Fähigkeiten der nur 15 Millimeter großen Spinne mithalten.

Springspinne

Wie andere Springspinnen kann "Kim" im Sprung Distanzen zurücklegen, die das 6-Fache ihrer Körperlänge betragen! Im Vergleich schaffen die meisten Menschen gerade einmal das 1,5-Fache ihrer Körperlänge.

Wie jedoch schafft das kleine Tier eine solch erstaunliche Leistung? Um das herauszufinden, haben die Wissenschaftler "Kim" darauf trainiert, von einer Plattform auf eine andere zu springen. Die Sprünge nahmen die Forscher dann mit Hochgeschwindigkeitskameras erfasst. Dabei stellten sie fest, dass Springspinnen hydraulischen Druck in den Beinen einsetzen können. Das bedeutet, dass sie Körperflüssigkeit mit Druck so in die Beine pumpen, dass diese extrem schnell gestreckt werden. Ob das jedoch die Arbeit der Muskulatur ersetzt, ist unklar.

Um ihren Körper bei dieser enormen Leistung abzusichern, befestigte "Kim" wie alle Springspinnen vor dem Absprung einen Seidenfaden an der Absprungplattform. Springspinnen bauen zwar keine Netze mit ihrer Spinnseide, aber wie Du siehst, nutzen sie die Fäden für andere Zwecke. 

Noch also kann ein Roboter der gleichen Größe nicht so weit springen, wie die Spinne – doch es wird weiter geforscht. Und wer weiß, welche bionischen Errungenschaften uns die weiteren Erkenntnisse der Wissenschaftler in Zukunft bringen werden.

Alles rund um Spinnen – natürlich auch Springspinnen! – kannst Du in unserem völlig neu gestalteten und brandaktuellen Band „Entdecke die Spinnen“ nachlesen. In „Entdecke die Bionik“ erfährst Du außerdem, wie Erkenntnisse aus der Natur in spannende Technologien umgesetzt werden.